Das Kòpfladäärnli war einmalig!

Das Kòpfladäärnli war einmalig, im wahrsten Sinne des Wortes. Die erste Ausgabe in der Elisabethen Kirche OKE in Basel war zugleich auch die letzte Ausgabe. Leider hat es nicht funktioniert - finanziell. Alles andere war schlicht und einfach PERFEKT. Das Ensemble der Rahmenstücke war grossartig und ideal besetzt. Die sieben Schnitzelbankformationen begeisterten das Publikum. Die Musikvorträge liessen sogar das eine oder andere Tränchen laufen, die Kirchenorgel, die Piccolos, der Sänger - einfach alles hat gestimmt. Leider stimmten die Einnahmen nicht. Die Auslagen für eine Theaterproduktion in einem Raum, der nicht als Theater gebaut wurde waren sehr hoch. Das wusste ich von Anfang an. Leider kamen im Laufe der letzten Wochen vor der Premiere immer mehr "Baustellen" zu Tage mit denen niemand rechnen konnte. Leider hätte es da nur zwei Möglichkeiten gegeben; Abbruch oder weiter machen. Ich entschied mich für das Zweitere. Gottseidank! Auch wenn ich nun um die Erfahrung reicher bin, bin ich auch reicher an tollen Erlebnissen, genialen neuen Bekanntschaften und für immer bleibende Erinnerungen. Ich habe mir diese teuer "erkauft", aber einmal mehr bin ich froh, die "falsche" Entscheidung getroffen zu haben, denn solche Erlebnisse sind unbezahlbar...

 

Danke an alle, die im Publikum sassen. Danke an alle, die wie ich an das Neue geglaubt haben. Danke an alle die mich und mein Team unterstützt haben. Danke!

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Kommentare: 1
  • #1

    Erwin Brigger (Montag, 02 September 2019 08:28)

    Lieber Renato. Das tut mir ehrlich leid. Deine Idee war wirklich gut, aber es ist wirklich schade, dass es so enden musste. Liebe Grüsse